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Elektromobilität: EU drückt aufs Tempo
27.03.2012Neue Geschäftsmodelle, die im Rahmen dieses Projekts erarbeitet werden, umfassen etwa Infrastrukturlösungen für die Gebührenerhebung und das Laden von Elektrofahrzeugen. Für die regionale transportbezogene Wirtschaft eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten, einschliesslich intelligenter elektronischer Energiemessung, Passagierinformationssysteme, grenzüberschreitendem Roaming und Rechnungsstellung. Das Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen ist daran als wissenschaftlicher Partner neben weiteren Projektpartnern aus 6 Ländern (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Ungarn und Slowenien) beteiligt.
Neues Mobilitätsverhalten gefordert
Elmos baut auf bisherigen Erkenntnissen und Lösungen der Elektromobilität auf. Die Nutzer – private Haushalte, Verkehrsbetriebe, Unternehmen mit Firmenfahrzeugen etc. – stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Mit der «Nutzung von Fahrzeugen» statt dem «Besitz von Fahrzeugen» soll ein Paradigmenwechsel hin zu einem neuen Mobilitätsverhalten möglich werden. Auf dieser Grundlage sollen einerseits Konzepte für Elektromobilität als Bestandteil ganzheitlicher Mobilitätslösungen für Städte und Regionen entwickelt werden sowie andererseits zukunftsfähige Geschäftsmodelle, intermodale Lösungen und grenzüberschreitende Konzepte vorangebracht werden. (Ko)

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