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Software passt Stromverbrauch dem Angebot grüner Energie an
17.02.2012Die neue Software synchronisiert den Stromverbrauch eines Rechenzentrumsbetreibers mit der Auslastung des Stromanbieters. Sinkt die Stromzufuhr ins Netz, weil die Sonnen- und Windausbeute nicht ausreichen, verschieben die Server energieintensive Rechenoperationen auf einen günstigeren Zeitpunkt. Wird umgekehrt kurzfristig deutlich mehr Strom ins Netz eingespeist als abgenommen werden kann, soll der Grosskunde etwa die Kühlung seiner Rechner verstärken. Damit verschafft er sich einen Puffer, um sie zu einem späteren Zeitpunkt kurzzeitig ganz ausschalten zu können. Im Schnitt bleibt so der Energieverbrauch gleich, die Schwankungen im Netz werden jedoch ausgeglichen. «Unser Ziel ist eine vollautomatisierte Steuerung – das Netz meldet den Wunsch nach Energieeinsparung, die Schnittstelle im Rechenzentrum berechnet automatisch – abhängig von der Auftragslage –, welche Systemkomponenten ihren Verbrauch herunterfahren können», erklärt Stefan Dambeck, Abteilungsleiter des Rechenzentrums. (Ko)

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