Solarstrom macht Schule

07.02.2013
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Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) stellt Luzerner Gemeinden 8 Mio. Franken zur Verfügung, um auf Schulhausdächern Solarstrom zu produzieren. Damit bietet das Energieunternehmen den Gemeinden eine Starthilfe für ihren verantwortungsbewussten Beitrag an die kantonalen Energieziele. Gleichzeitig soll Luzerner Schülerinnen und Schülern Verständnis gegenüber erneuerbaren Energieformen vermittelt werden.

Der Energielieferant CKW ergreift die Initiative und bietet ein Programm für Luzerner Gemeinden als Alternative zur überlasteten Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) des Bundes an. Das Projekt soll gleich zwei Ziele verfolgen: einerseits sollen die neuen Solaranlagen Strom für rund 800 Haushalte liefern und andererseits Luzerner Schülerinnen und Schülern die erneuerbaren Energien näherbringen.

 

Alle Gemeinden im Versorgungsgebiet von CKW können dank der Unterstützung voraussichtlich innert der nächsten 2 Jahre mindestens eine Solaranlage auf einem Schulhausdach realisieren. Das Energieunternehmen finanziert dabei bis zu 2/3 der Anlage. Die Gemeinden sind Bauherr und Betreiber der Anlage und werden auf Wunsch auch fachlich von CKW begleitet. 
 

Schüler entdecken Solarstrom

 

Mit dem innovativen Programm stärken die Luzerner Gemeinden und CKW gemeinsam die erneuerbaren Energien und bringen diese auch den Schülerinnen und Schülern näher. Dazu werden in den Schulhäusern Monitore installiert, die minutengenau die Produktion der Solaranlage und weitere Kennzahlen anzeigen.

Strom von 40 000 m2 Dachfläche

 

Wenn jede Luzerner Gemeinde eine Solaranlage mit einer Leistung von 50 kW installiert, können bereits bis Ende 2014 Anlagen im Gesamtwert von 12 Mio. Franken gebaut werden. Mit 40 000 m2 Dachfläche, was der Fläche von 5 Fussballfeldern entspricht, könnten die Gemeinden Strom für etwa 800 Haushalte produzieren. (Ko)

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